Workshop: Design Thinking für Wissenschaftler*innen

Promovierende der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne wenden agile Methode auf ihre Forschungsfelder an

Im ersten Design Thinking Workshop für Wissenschaftler*innen an der Universität zu Köln des „GATEWAY Exzellenz Start-up Centers“ haben Promovierende der „a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne“ sich dem Experiment gestellt, ihre Forschungsfelder von einem neuen Blickwinkel aus zu betrachten. In dem zweitägigen Workshop sollten Ideen aus den Forschungsfeldern der Teilnehmenden entwickelt und ihre praxisrelevanten Potenziale herausgearbeitet werden.

Den Workshop konzipierten Transferscoutin des GATEWAY Dr. Anette Schöneck in Kooperation mit Prof. Dr. Holger Simon, Kunsthistoriker und Coach, exklusiv für das Graduiertenkolleg. Der Workshop war für die neun Teilnehmer*innen gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere: 

Sie wendeten erstmals die Methode „Design Thinking“ auf Fragestellungen ihrer Forschungsthemen an, und das komplett digital in einem Remote-Workshop-Szenario. Mit digitalen Kollaborationstools wie Web-Videokonferenzen und einem Online-White-Board-System konnten die Teilnehmenden die Methode des Design Thinking kennenlernen und direkt in Kleingruppen anwenden.

Visualisierung der digitalen kreativen Innovationsprozesse im Workshop „Design Thinking für Wissenschaftler*innen“ 

Design Thinking zählt zu den sogenannten agilen Methoden. Diese versuchen mit Hilfe von kollaborativen Strategien, flexibel und initiativ auf die immer komplexer werdenden Herausforderungen unserer digitalen Gesellschaft zu begegnen. Im Design Thinking werden genau genommen eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden miteinander verbunden, die den Menschen in den Vordergrund stellen. Viele dieser Ansätze stammen, wie der Name bereits verrät, aus dem Produktdesign und kombinieren Kreativtechniken ebenso wie eine faktenbasierte Vorgehensweise und iterative Entwicklungsprozesse, um konkrete Fragestellung zu beantworten. 

Dieses forschende Vorgehen eignet sich daher besonders, um wissenschaftliche Fragestellungen auf ihre Transferpotenziale und auf ihre gesellschaftliche Wirkung hin zu prüfen und so einen strukturierten Innovationsprozess zu schärfen und zu befördern.


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Veröffentlicht am Kategorien Allgemein