Neue Ideen mit 5G: TH Köln, GATEWAY ESC und Telekom eröffnen „5G Co:Creation Lab“

Foto: Thilo Schmülgen/TH Köln

5G Lab am Campus Mülheim der TH steht 100.000 Kölner Studierenden offen/ Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart begrüßt die Initiative für einen herausragenden Digitalstandort NRW

Ab sofort haben Kölner Studierende und junge Gründer*innenteams Zugang zu der neuen 5G-Standalone-Netztechnologie auf dem Campus der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) in Mühlheim. Heute (28.08.) eröffneten Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Claudia Nemat, Telekom-Vorstand für Technologie und Innovation, zusammen mit der TH Köln und dem GATEWAY Exzellenz Start-up Center der Universität zu Köln das „5G Co:Creation Lab“. Das Lab entsteht im Rahmen einer 5G-Kooperation der beiden Hochschulen mit der Telekom. Ein erster Schritt ist die Umsetzung des Labs, das allen Studierenden in Köln von der TH zur Verfügung gestellt wird. Im kommenden Jahr wird das GATEWAY ESC zudem mit der Telekom eine Reihe von Hackathons und Workshop-Formaten zur Förderung von technologischen Innovationen unter gründungsinteressierten Studierenden und jungen Gründer*innen aufbauen.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart begrüßt die Initiative: „Wir wollen in Sachen 5G eine Vorreiterrolle einnehmen. Das Co:Creation Lab passt perfekt zu diesem Ziel: Wir brauchen Orte wie diesen, an denen Gründerinnen und Gründer in einem kreativen Umfeld innovative Ideen entwickeln können.“ 

100.000 Kölner Studierende haben Zugang zu 5G-Standalone-Technik

Das Lab wird ein Ort der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen. Es steht nicht nur den 100.000 Student*innen der Kölner Hochschulen offen, sondern auch Entrepreneur*innen in der Region und im Land NRW. „Das 5G Co:Creation Lab wird Köln als Gründungsmetropole weiter stärken und gerade den rund 100.000 Studierenden in Köln die Möglichkeit bieten, diese neue Technologie bei ihren wissensbasierten Gründungsvorgaben auch praktisch zu nutzen“, sagt Prof. Dr. Rainer Minz, Vorstandsmitglied des GATEWAY Exzellenz Start-up Centers. 

Im Co:Creation Lab haben Gründer*innen aus dem Hochschulumfeld gemeinsam mit Industriepartnern die Möglichkeit, ihre Ideen direkt im neuen 5G-Netz zu testen und weiterzuentwickeln. Der 1. FC Köln zum Beispiel wird das Lab mit strategischen Fragestellungen unterstützen und erste Lösungen in seinem Umfeld testen.

Denkbar sind dabei viele Projekte: Roboter sicher durch eine Fabrik zu steuern, Stadtführungen mit eingeblendeten Zusatzinformationen mittels Augmented Reality, virtuelles Torwandschießen gegen einen prominenten Fußballer.

„Als Teil der ‚TechCluster NRW‘-Initiative, wollen wir mit dem Co:Creation Lab Innovationen aus NRW fördern. Die aktuelle Situation zeigt uns einmal mehr, wie essenziell digitale Teilhabe und eine gute Netzanbindung sind. 5G als Schlüsseltechnologie wird dabei immer wichtiger. Mit geringer Latenz und hoher Bandbreite ermöglicht sie zukünftig neue Erlebniswelten für Bildung, Unterhaltung, mobiles Arbeiten und die Industrie. Mit dieser modernsten 5G-Netztechnologie haben wir das Lab ausgestattet. Zusammen mit Innovatoren aus Hochschulen, Industrie und dem Gründer-Ökosystem können mit der Technik von Morgen bereits heute neue Produkte entwickelt werden,“ sagt Claudia Nemat, Telekom-Vorstand für Technologie und Innovation.

Gute Bedingungen für Kölner Gründer*innen aus dem Hochschulumfeld

Die Kölner Hochschulen waren in diesem Jahr sehr erfolgreich, das Thema Entrepreneurship und Gründung gemeinsam voranzutreiben. Insbesondere die enge Zusammenarbeit von TH Köln und Universität zu Köln hat sich dabei als Motor für die Gründerregion Köln erwiesen. Zusammen mit den anderen Kölner Hochschulen und dem hochschulgründernetz cologne e.V. koordiniert die TH Köln das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energiegeförderte EXIST-Projekt “Fit for Invest“. Hier treiben die Hochschulen gemeinsam das Thema Entrepreneurship und Gründungsförderung in Köln voran, stimmen ihre Aktivitäten miteinander ab und führen beispielsweise die Gründungsservices enger zusammen. 

Zudem wird die Gründer*innenszene in Köln seit dem letzten Jahr durch das GATEWAY Exzellenz Start-up Center (ESC) der Universität zu Köln gestärkt. Das GATEWAY ESC wird vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Damit unterstützt die Universität zu Köln Gründungen aus der Hochschule und eine Kultur des unternehmerischen Denkens und Handelns. Das ESC bietet Gründungscoaching, Fördermittelberatung, Inkubator-Plätze und einen Accelerator. Zusätzlich werden acht Professuren in vier Fakultäten mit Entrepreneur-Bezug eingerichtet und ein breites Lehr- und Veranstaltungsangebot aufgebaut. 




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