FIMO

Team-Name: FIMO
Webseite: www.fimohealth.de
Branche: Life Sciences
Teammitglieder: Alexander Krawinkel, Dominik Stiegeler, Dr. Jana Mäcken, Benedict Höger, Yusuf Kasapoglu, Robin Witte

FIMO eine Lösung für Müdigkeitspatienten

Menschen mit Krankheiten wie Krebs, Multipler Sklerose oder myalgischer Enzephalomyelitis leiden oft unter Müdigkeit, die ihre Lebensqualität massiv beeinträchtigt. Je nach Schwere der Erkrankung kann die Lebensfähigkeit auf bis zu 10% des ursprünglichen Leistungsniveaus sinken. Müdigkeit ist eine klinisch relevante Erschöpfung, die sich durch Schlaf oder Entspannung nicht wesentlich verbessert und in einem Missverhältnis zu vorheriger kognitiver oder körperlicher Aktivität auftritt.

Aus diesem Grund entwickeln wir eine datenbasierte Lösung für Erschöpfungspatient:innen. Mit verschiedenen Geräten messen wir relevante Vitalparameter (Puls, HRV, Schlaf, etc.) und Umweltparameter (Licht, Lärm, Wetter, etc.) der Patient:innen. Darüber hinaus enthält unsere eigene App verschiedene Fragebögen und kognitive Tests, die von den Patient:innen ausgefüllt werden.

Mit Hilfe dieser Alltagsdaten und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz wollen wir den Betroffenen helfen, ihre individuelle Müdigkeit besser zu verstehen und ihre eigenen Belastungsgrenzen nicht zu überschreiten, um die Müdigkeit zu reduzieren. Darüber hinaus wollen wir den Nutzen und die Wirksamkeit verschiedener Therapien und Medikamente nachweisen und verfolgen.

Wir sind eine Ausgründung der Universität Köln und arbeiten auch mit anderen Forschungspartnern wie der Universität Bonn oder der Universität Witten-Herdecke sowie mit Partnern aus der Industrie wie Merck oder Samsung zusammen. Derzeit führen wir eine erste klinische Studie mit MS-Patient:innen durch, um unseren Prototyp zu testen und weiterzuentwickeln.

FIMO in der Presse

https://news.samsung.com/de/lifes-a-pitch-fimo-gewinnt-finale-auf-der-ifa-next

https://digihub.de/blog/ignition-demo-night-6

https://www.wirtschaft.nrw/fimo

Über das Forschungsprojekt

IIm Rahmen des Start-Up Transfer NRW Programms entwickelt Fimo MS App an der Universitätsklinik zu Köln eine App, welche Long Covid diagnostizieren und damit Betroffene und Behandelnde im Rahmen der aktuellen Pandemie unterstützen soll.

Mit der Fimo MS App wird basierend auf der Herzratenvariabilität (HRV) und anderer Angaben, welche Betroffene in der App angeben, Auswertemechanismen entwickelt, mit denen eine Long Covid Krankheit diagnostiziert werden soll. Inzwischen gibt es alleine in Deutschland schätzungsweise mehr als 300.000 Betroffene von Long Covid als Folge einer Covid-19 Erkrankung.

Für viele Betroffene kann der Prozess bis zur Diagnose sehr mühselig sein und auch für Behandelnde ist es schwierig, da es noch keine objektiv nachvollziehbaren Kriterien zur Diagnosestellung gibt, wobei die App helfen kann. Die App wird danach entweder als eigenständiges Produkt zur Verfügung stehen oder als Möglichkeit zur Softwareintegration in andere bestehende Apps (SDK).  

Das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Produkt wird derzeit entwickelt und soll am Ende des Forschungsprojektes zur Verfügung stehen.