Uni Köln erhält Millionenförderung für ein Exzellenz Startup Center

Gute Neuigkeiten für die Universität zu Köln. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW in Düsseldorf hat die Universität zu Köln mit ihrer Bewerbung als „Exzellenz Startup Center.NRW“ ausgewählt. Damit kann sie in den kommenden fünf Jahren mit einer Förderung von bis zu 30 Millionen Euro rechnen. Neben der Uni Köln haben fünf weitere Universitäten eine Zusage erhalten.

„Das ist ein toller Erfolg, den wir gemeinsam erzielt haben. Jetzt kann die Universität zu Köln den nächsten großen Schritt bei Gründung und Innovation gehen.“ – Professor Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln

Mit insgesamt bis zu 150 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung die sechs ausgewählten Universitäten fünf Jahre lang dabei, die Anzahl und Qualität vor allem innovativer und wachstumsstarker Ausgründungen aus den Universitäten deutlich zu steigern und den Start-ups optimal unter die Arme zu greifen. Gefördert werden der Ausbau und die Weiterentwicklung erfolgreicher Gründungsinitiativen an den transfer- und forschungsstarken Universitäten. Die daraus hervorgehenden Exzellenz Start-up Center sollen sich mit Partnern in der regionalen Wirtschaft, Akzeleratoren, benachbarten Hochschulen, Technologiezentren und den Digital Hubs vernetzen.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, sagt: „Die Entscheidung der Jury, ein Exzellenz-Startup Cluster an der Universität zu Köln zu fördern, ist gleichzeitig eine Anerkennung der bisherigen Aktivitäten und Ansporn für die Weiterverfolgung unserer Strategie, Köln zu einem der führenden Technologie-, Gründungs- und Startup-Ökosysteme im Herzen Europas zu entwickeln. Ich beglückwünsche die Universität und die Initiatoren des Antrags zu diesem großen Erfolg.“

Mit dem GATEWAY Gründungsservice der Universität zu Köln verfolgt die Hochschule bereits das Ziel, nicht nur die Anzahl der Gründungen deutlich zu erhöhen, sondern auch die fachliche Diversität der Gründungsprojekte aus der Uni zu steigern. So stehen unter anderem die Themen Life Sciences und Digitale Bildung aber auch die Forschungsschwerpunkte der Exzellenzcluster im Fokus. Weiteres Ziel ist, universitätsweit eine Kultur des Unternehmertums zu schaffen und Studierende, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen umfassend für Data Science und Entrepreneurship zu sensibilisieren und qualifizieren. Ferner sollen künftig die Aktivitäten und Erfolge im Bereich Transfer und Gründungen nach innen und außen besser kommuniziert und dargestellt werden.

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW hatte alle nordrhein-westfälischen Universitäten aufgefordert, sich im Rahmen des Wettbewerbs um Förderung zu bewerben. Ende November 2018 hat die Universität zu Köln den entsprechenden Förderantrag eingereicht. Federführend bei der Antragstellung waren Dr. Rainer Minz (Rektoratsbeauftragter für Alumniarbeit, Fundraising und Technologietransfer), Professor Dr. Christian Schwens (Wirtschaft- und Sozialwissenschaftliche Fakultät) und Marc Kley (GATEWAY Gründungsservice).

Please follow and like us:
error
Veröffentlicht am

Rückblick: TopSim-Planspiel

Consult und Coach Christoph Illigen leitete das TopSim-Planspiel, das vom 18. bis 20. Januar im GATEWAY stattfand.

Das Blockseminar beinhaltete eine Online-Wirtschaftssimulation, in der die Teilnehmer miteinander konkurrierten. Sie teilen sich in mehrere Gruppen auf und repräsentierten ihre jeweiligen Unternehmen.

Ausgewählte Bereiche des Businessplans wurden von den Studierenden weiter ausgearbeitet.

Über einen Zeitraum von drei Tagen, aufgeteilt in sechs Perioden (Spielrunden), steuerten die Teilnehmer ihre jeweiligen Unternehmen und entwickelten gemeinsam eine Unternehmensstrategie.
In Zwischenprüfungen des TopSim-Planspiels führten die Studenten diese Strategie durch die Nutzung eines Business Model Canvases und Businessplans näher aus.

Die Studierenden erklärten ihre Unternehmensentwicklung anhand von Grafiken.

In einer Abschlussprüfung mussten die Studierenden ihre Strategien und Entscheidungen präsentieren und begründen. Darüber hinaus fragte der Dozent nach möglichen Zukunftsszenarien und Hürden und wie diese angegangen werden können.

Christoph Illigen bewertet die Teilnehmer in einer finalen Prüfung.

„TopSim hat mir geholfen, auf sehr unterhaltsame und spielerische Weise einen ersten Eindruck von der Unternehmensführung zu bekommen. Ich weiß jetzt besser darüber Bescheid, wie bestimmte Entscheidungen ein Unternehmen und seine Zukunft beeinflussen können.“

– eine Teilnehmerin des Seminars

Am Ende durften die Teilnehmenden noch einmal evaluieren, ob Ihre Erwartungen erfüllt worden sind.

Wir hoffen auch zukünftig zahlreiche Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei unseren Planspielen begrüßen zu können!

BachelorMastersonstiges

Please follow and like us:
error
Veröffentlicht am

Neues Jahr – Neue Aufgaben!

Ab dem 1. Dezember 2018 ist Marc Kley nicht nur der leiter des GATEWAY Gründungsservices, sondern auch Teil der Geschäftsführung des Digital Hubs Cologne ein. Bis zum Eintritt einer neuen hauptamtlichen Geschäftsleitung wird er dieses Amt interimistisch übernehmen.

Für das GATEWAY bedeutet das, dass die Zusammenarbeit zwischen bestehenden Netzwerken des Digital Hubs zur Industrie- und Handelskammer zu Köln, der Startup Unit der Stadt Köln und natürlich den Kölner Hochschulen und der Kölner Gründerszene allgemein intensiviert wird und sich so für gründungsinteressierte Studierende zukünftig neue Möglichkeiten bieten.

Das gesamte GATEWAY-Team gratuliert ihm ganz herzlich!

Please follow and like us:
error
Veröffentlicht am

NRW weitet Förderung für Start-Ups an Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus

Das Land NRW bewilligt bis zu 320.000 Euro für besonders innovative Start-Ups. Mit dem neuen Förderprogram Start-Up Transfer soll das bereits exsistierende Programm Startup Hochschul-Ausgründungen erweitert werden. Somit erwartet Start-Ups eine Förderzeit von 24. Monaten.

Großes Potenzial in der Region.

Laut Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart möchte sich das Land so bei der Start-Up Förderung neu ausrichten. Nordrhein-Westphalen möchte sich so noch stärker auf die Bedürfnisse von High Tech Gründungen aus der Wissenschaft spezialisieren, weil man dort in NRW besonders hohes Potential erkenne. Die Fördermittel kommen zum einen vom Land, zum anderen aus den Europäschen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) .

Please follow and like us:
error
Veröffentlicht am