Wirtschaftsminister Pinkwart besucht das GATEWAY Exzellenz Start-up Center der Universität zu Köln

Um sich über Chancen und Herausforderungen von Start-ups im rheinischen Ökosystem während der Corona-Krise zu informieren, besucht Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, am 04. Juni das GATEWAY Exzellenz Start-up Center in Köln.

Minister Pinkwart trifft sich anlässlich eines Gründertags des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie mit Gründerinnen und Gründern und Multiplikatoren der rheinischen Start-up-Szene im GATEWAY ESC im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Im Mittelpunkt des Besuchs werden neben der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten des Exzellenz Start-ups Centers, das seit Anfang des Jahres im smarten Bürogebäude „The Ship“ beheimatet ist, die Lage der Start-ups während der Corona-Krise stehen.

Unter den Gesprächsteilnehmern wird auch das GATEWAY-Start-up LOLOCO sein, das während der Corona-Krise eine Charity-Aktion „Ein Herz für Händler“ ins Leben gerufen hat, mit der es deutsche Dienstleister und den Einzelhandel unterstützt.

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Workshop: Design Thinking für Wissenschaftler*innen

Promovierende der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne wenden agile Methode auf ihre Forschungsfelder an

Im ersten Design Thinking Workshop für Wissenschaftler*innen an der Universität zu Köln des „GATEWAY Exzellenz Start-up Centers“ haben Promovierende der „a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne“ sich dem Experiment gestellt, ihre Forschungsfelder von einem neuen Blickwinkel aus zu betrachten. In dem zweitägigen Workshop sollten Ideen aus den Forschungsfeldern der Teilnehmenden entwickelt und ihre praxisrelevanten Potenziale herausgearbeitet werden.

Den Workshop konzipierten Transferscoutin des GATEWAY Dr. Anette Schöneck in Kooperation mit Prof. Dr. Holger Simon, Kunsthistoriker und Coach, exklusiv für das Graduiertenkolleg. Der Workshop war für die neun Teilnehmer*innen gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere: 

Sie wendeten erstmals die Methode „Design Thinking“ auf Fragestellungen ihrer Forschungsthemen an, und das komplett digital in einem Remote-Workshop-Szenario. Mit digitalen Kollaborationstools wie Web-Videokonferenzen und einem Online-White-Board-System konnten die Teilnehmenden die Methode des Design Thinking kennenlernen und direkt in Kleingruppen anwenden.

Visualisierung der digitalen kreativen Innovationsprozesse im Workshop „Design Thinking für Wissenschaftler*innen“ 

Design Thinking zählt zu den sogenannten agilen Methoden. Diese versuchen mit Hilfe von kollaborativen Strategien, flexibel und initiativ auf die immer komplexer werdenden Herausforderungen unserer digitalen Gesellschaft zu begegnen. Im Design Thinking werden genau genommen eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden miteinander verbunden, die den Menschen in den Vordergrund stellen. Viele dieser Ansätze stammen, wie der Name bereits verrät, aus dem Produktdesign und kombinieren Kreativtechniken ebenso wie eine faktenbasierte Vorgehensweise und iterative Entwicklungsprozesse, um konkrete Fragestellung zu beantworten. 

Dieses forschende Vorgehen eignet sich daher besonders, um wissenschaftliche Fragestellungen auf ihre Transferpotenziale und auf ihre gesellschaftliche Wirkung hin zu prüfen und so einen strukturierten Innovationsprozess zu schärfen und zu befördern.


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„Zwei Tage niedergeschlagen sein und dann nach kreativen Lösungen suchen“

Unsere Gründer Malte Hendricks und Tim Breker sprechen mit Andreas Klein darüber, wie ihre beiden GATEWAY-Start-ups mit der Corona-Pandemie umgehen und wie sie beschlossen haben, aus einer schwierigen Situation das Beste zu machen. Mit dem Know-How aus ihren Start-ups unterstützen sie Gastronomien und Dienstleister*innen in Deutschland darin, dass es auch nach Corona weitergehen kann.

Anmerkung: Das Interview wurde am 16. April 2020 von Andreas Klein und Julia Nüllen geführt und referenziert die am 20. April beginnenden bundesweiten Lockerungsmaßnahmen.

 

Wer sind die Start-ups?

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Herz für Händler

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„Es ist die Natur eines Start-ups, schnell neue Ideen umzusetzen“

Geschäftsführer Marc Kley über den Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie im Exzellenz Start-up Center

Die Corona-Pandemie verursacht in allen Lebensbereichen Situationen, auf die sich zuvor niemand einstellen konnte und wirft für viele die Frage auf: Wie geht es weiter? Auch das Exzellenz Start-up Center (ESC) der Uni Köln und seine Start-ups versuchen, Wege zu finden, mit den sich schnell ändernden Begebenheiten umzugehen. Marc Kley, Geschäftsführer des ESC, kennt die Start-up-Szene an der Uni Köln und in der Stadt seit vielen Jahren. Im Interview berichtet er, wie das neugegründete ESC mit dieser Krisensituation umgeht, was das Projekt trotz der Corona-Pandemie plant und wie die Start-ups des ESC in dieser Zeit arbeiten.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie das Exzellenz Start-up Center und wie unterstützt das ESC-Team Gründungs- und Transferinteressierte?

Wir müssen uns auf die neuen Bedingungen einstellen und mit der Ungewissheit der nächsten Monate umgehen lernen. Da geht es uns nicht anders als allen anderen auch. Allerdings haben wir sehr schnell unsere Beratungsangebote auf Telefon- und Videokonferenzen umgestellt, sodass es keine Ausfälle unserer Services gibt. Wir unterstützen unsere Start-ups in ihren Home-Office-Situationen nach Leibeskräften. Da sind besonders unsere Start-up-Coaches sehr aktiv. Sie stehen auch hier täglich im Austausch mit den Start-up-Teams und beantworten drängende Fragen, finden Lösungen und vermitteln Ansprechpartner*innen aus unserem Netzwerk. 

Ein gutes Netzwerk ist in diesen Zeiten sicherlich wichtiger denn je.

Es ist ein zentraler Aspekt unserer Arbeit, ein gutes Netzwerk zu schaffen, von dem unsere Start-ups profitieren können. Generell arbeiten wir mit unseren Partner*innen sehr eng zusammen. Das ist natürlich auch in Krisenzeiten ein großer Vorteil. Unsere Partner*innen wie die Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, die IHK, der Digitalhub Cologne oder die NRW Bank bemühen sich, mit uns zusammen unseren Start-ups schnell Unterstützung und Kontaktpartner*innen für konkrete Probleme zu finden. Generell erlebe ich das Kölner Ökosystem und das Netzwerk der Kölner Hochschulen, zum Beispiel im Rahmen des hochschulgründernetz cologne (hgnc), als sehr aktiv und lösungsorientiert in diesen Zeiten. 

Was können Hochschulen Gründungsinteressierten bieten – auch in diesen Zeiten?

Hochschulen als solches sind ein ideales Umfeld, da hier das wissenschaftliche Know-how liegt und viele Innovationen entstehen. Das schafft ein hervorragendes Milieu für wissensbasierte Gründungsideen. Gleichzeitig haben Gründungsinteressierte hier einen direkten Zugang zu Studierenden und Wissenschaftler*innen, die den Gründungsweg gerade gehen oder gegangen sind. Sie können sich bei ihnen Inspiration und Ratschläge für eigene Projekte holen. Gerade an der Uni Köln im Exzellenz Start-up Center schaffen wir diese Austauschplattform und ein Supportsystem. Studierende können Praktika bei unseren Start-ups machen oder als Mitarbeiter*in hineinwachsen. So erfahren sie hautnah gelebten Unternehmergeist und was es bedeutet, ein Start-up zu gründen.

An der Uni Köln ergänzen außerdem diverse studentische Initiativen wie der Entrepreneurs Club Cologne oder Enactus das Angebot. Hier bekommt man schnell Anschluss an eine vitale Community, die das Gründungsökosystem an der Uni bereichert.

Wie geht es den Start-ups des ESC zurzeit?

Unseren Start-ups geht es gut. Noch haben sie keine größeren Sorgen, sondern starten selbst eigene Aktionen, um anderen in dieser verunsichernden Zeit zu helfen. Unsere Start-ups LOLOCO und VYTAL haben beispielsweise Online-Initiativen ins Leben gerufen, um jeweils den deutschen Handel und die Gastronomie zu unterstützen. Es ist toll, zu sehen, wie unsere Start-ups ihr Know-how einsetzen, um in dieser Situation einen Beitrag zu leisten. Es gehört ja auch zur Natur eines Start-ups, schnell neue Ideen umzusetzen. Da werden zurzeit einige Projekte angestoßen, die in der Krise helfen sollen. Diese unterstützen wir natürlich als ESC auch sehr gerne.

Was ist für die nächsten Monate geplant?

Unabhängig von der Krise wollen wir unser Angebot, das wir mit dem GATEWAY Gründungsservice aufgebaut haben, erweitern und um diverse Bausteine ergänzen. Wir möchten an allen Stellen die Vernetzung und den Austausch stärken zwischen Wissenschaft, Industrie, unseren Start-ups und den Kölner Hochschulen, die im Gründungsbereich aktiv arbeiten.

Unser Beratungsangebot stärken wir bereits jetzt mit einem größeren Coaching-Team. Deshalb werden wir zukünftig auch individueller auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Start-ups eingehen können. Außerdem werden wir in den nächsten Monaten ein Accelerator-Programm neugestalten. Zudem erweitern wir unser Betreuungsprogramm und werden einen Alumni-Club für unsere Start-ups ins Leben rufen. 

Zurzeit sind Veranstaltung und Lehrangebote in Präsenz an der Universität zu Köln nicht möglich. Allerdings bereitet die Universität gerade ein digitales Semester vor. Wie geht das Exzellenz Start-up Center mit der vom Land verordneten Kontakteinschränkung um?

Wir haben umgehend unsere Beratungsangebote für Start-ups und für alle Gründungsinteressierte auf telefonische und digitale Beratungen eingerichtet. Außerdem arbeiten wir sowieso in unserem ESC-Programm am Thema „Digitalisierung“. Einerseits werden wir Lehrangebote zu Digitalisierungskompetenzen für Studierende und Wissenschaftler*innen schaffen. Dazu gehören beispielsweise Themen wie App-Entwicklung oder Prototypenbau. Andererseits wird ein digitales Lehrangebot zum Thema „Strategic Business Toolkit“ in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erarbeitet, um den Studierenden flächendeckend und in Ergänzung zum Curriculum unternehmerisches Denken und Handeln zu vermitteln. Weitere Seminare und Workshops werden online folgen, sollte die Lage so anhalten. Beispielsweise entwickeln wir zurzeit eine digitale Version eines Design Thinking Workshops für die Philosophische Fakultät, der ursprünglich natürlich als Präsenzformat geplant war.

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Ein Herz für Händler: Online-Charity gegen Handelskrise

Unser GATEWAY-Start-up LOLOCO unterstützt Geschäftsleute in Corona-Notlage mit Online-Shop-Initiative

Quelle: Ein Herz für Händler

Um lokale Unternehmen bundesweit in Zeiten des Coronavirus zu unterstützen, hat das Kölner Start-up LOLOCO, das vom Exzellenz Start-up Center der Universität zu Köln gefördert wird, die Online-Charity-Aktion „Ein Herz für Händler“ ins Leben gerufen. Frei nach der Devise „Gemeinsam durch dick und dünn“ können Interessierte ab heute (01. April 2020) im gleichnamigen Online-Shop (www.herz-für-händler.de) T-Shirts oder Hoodies kaufen, und damit Solidarität mit lokalen Geschäften zeigen. Alle Erträge, die aus dem Verkauf entstehen, werden als Spende an die Unternehmen weitergegeben. Dabei bestimmen die Käuferinnen und Käufer selbst, wie viel sie bezahlen und wen sie mit ihrem Einkauf unterstützen möchten. Dazu können sie entweder bereits registrierte Händler auswählen oder selbst Unternehmen vorschlagen.

Deutschlandweit können sich Ladenbesitzer und -besitzerinnen registrieren und so von der Solidarität der Menschen profitieren. „Die Händlerinnen und Händler liegen uns am Herzen. Sie sind es, die die Städte für uns Einwohner lebenswert machen. Deshalb wollen wir mit unserer Initiative dazu beitragen, dass möglichst viele Geschäfte diese Krise überstehen. Jetzt zählt jeder Mensch und jeder Cent“, sagt Malte Hendricks, LOLOCO-Gründer. Denn das Coronavirus und seine Auswirkungen haben Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister hart getroffen. Die bundesweit angeordneten Schließungen lassen unzählige lokale Unternehmen um ihre Existenz bangen. „Die Umsätze sind über Nacht auf null zurückgegangen“, berichten etwa Helmut und Beatrix Schäfer, die seit über 40 Jahren ein kleines Sportgeschäft in Köln führen.

Das Team unseres Start-ups Loloco unterstützt den deutschen Handel mit einer Online-Charity.

Egal, in welcher Region Deutschlands das Herz zu Hause ist, jeder kann verschiedene Artikel im Online-Shop erwerben und diese personalisieren. Von T-Shirts über Hoodies bis hin zum Baby-Lätzchen; den Preis bestimmen die Kundinnen und Kunden selbst. Damit möglichst viele lokale Unternehmen von den Erträgen aus dem Verkauf profitieren, werden alle Spenden, die nicht direkt von den Online-Käufern einem Geschäft zugedacht werden, über den LOLOCO-Rettungsschirm anteilig an alle teilnehmenden Händler verteilt. Je höher also die Zahlungsbereitschaft ist, desto mehr finanzielle Unterstützung erreicht die lokalen Geschäfte.

Neben finanzieller Unterstützung und Solidarität versorgt die Initiative „Ein Herz für Händler“ die teilnehmenden Kaufleute auch mit Informationen zu finanziellen Soforthilfen von Bund und Ländern und kreativen Tipps: Im HILFE-Blog werden aktuelle wichtige Informationen gebündelt und die lokalen Geschäfte erhalten Ideen und Anleitungen zur Nutzung digitaler Werkzeuge wie Social Media und Messenger-Dienste und Videotelefonie, um während der Corona-Krise ihre Kunden trotz obligatorischer Ladenschließung zu versorgen.

„Ein Herz für Händler“ ist eine Initiative des Kölner Start-ups LOLOCO, das im Gründungsservice GATEWAY im Exzellenz Start-up Center der Uni Köln gefördert wird. LOLOCO unterstützt den lokalen Einzelhandel auf dem Weg in die Digitalisierung und steht für „Local Loyalty Coin“. Das Start-up bietet ein voll-digitales und individuelles Treuesystem für lokale Dienstleister, Gastronomen und Einzelhändler vor Ort.

Support zeigen unter: www.herz-für-händler.de

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GATEWAY-Start-up VYTAL ist „Bestes Start-up 2020“

VYTAL erhält 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der EHI Stiftung / Neues Mehrwegboxen-System wird im Exzellenz Start-up Center GATEWAY entwickelt

VYTAL-Gründer Dr. Tim Breker (2.v.r.) und Sven Witthöft (r.) sind das „Beste Start-up 2020“. Mit dem Wissenschaftspreis des EHI erhalten sie eine einjährige Förderung. Foto: Wolter

Das Start-up-Projekt „VYTAL“ wurde von der EHI-Stiftung mit dem Wissenschaftspreis für Zukunftsthemen des Einzelhandels als „Bestes Start-up 2020“ ausgezeichnet. Die Gründer Dr. Tim Breker und Sven Witthöft entwickeln mit Unterstützung des Wirtschaftswissenschaftlers Professor Dr. Jan Recker im Exzellenz Start-up Center GATEWAY der Universität zu Köln elektronisch smarte Leihschüsseln für Take-away- und Delivery-Angebote. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Ein Jahr lang wird das Start-up innerhalb eines Programms aus Netzwerk-, Coaching-, Kommunikations- und Marketingaktivitäten von der EHI Stiftung gefördert. „Wir möchten als nächstes unser Mehrwegsystem händlerübergreifend in die Pilotphase bringen. Das Förderprogramm wird uns dabei sehr helfen, Kontakte zum Handel und Sichtbarkeit aufzubauen. Diese Auszeichnung ist eine große Chance für VYTAL“, sagt Gründer Tim Breker.

Wer schon einmal Essen bestellt hat, kennt die enorme Menge Verpackungsmüll, die zurückbleibt. Dieses Szenario inspirierte das Kölner Start-up dazu, Essensbestellungen nachhaltiger zu machen und auch hier dem Grundsatz „Mehrweg statt Einweg“ zu folgen.

Die Idee von VYTAL: Gastronomien, Kantinen und Supermärkte mit Gefäßen zu versorgen, in denen die Kundinnen und Kunden Lebensmittel transportieren können. Später können die Nutzerinnen und Nutzer die Gefäße wieder bei den teilnehmenden Einrichtungen abgeben, wo sie gereinigt und wiederverwendet werden. Dieses sogenannte „Packaging-as-a-Service-Modell“ (Verpackung als Service) ohne Pfand setzt auf Kreislaufökonomie und soll den Müll im Take-away-Geschäft reduzieren.

Elektronisch smarte Etiketten an den Mehrwegverpackungen erlauben es, die Abrechnung und Verteilung der Gefäße zu überblicken. Den Rückgabeprozess möchte VYTAL auf digitale Weise unterstützen: Die Mehrweggefäße sind über eine App mit den jeweiligen Kundenkonten verknüpft.

Die Gründer wollen mithilfe der App individuelle psychologische und ökonomische Anreize setzen, um die Nutzerinnen und Nutzer zu einer schnellen Rückgabe und einem nachhaltigen Verhalten anzuregen. Das Gründerteam wird im Aspekt des sogenannten „Eco-Nudgings“ durch Professor Dr. Jan Recker als Mentor unterstützt. Der Begriff Eco-Nudging beschreibt den Einsatz psychologischer Methoden, um Menschen zu motivieren, sich umweltbewusster zu entscheiden. „Die Gründer kombinieren Ansätze aus den Bereichen Gamification und Eco-Nudging, um eine Lösung anzubieten, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in nachhaltiger Weise ökologisch funktionieren kann“, erklärt Jan Recker. „Dadurch bieten sie einen innovativen, digital gestützten Ansatz für eine nachhaltigere Konsumgesellschaft.“

Der Preis für das beste Start-up 2020 wurde dieses Jahr erstmalig als Kategorie innerhalb des Wissenschaftspreises an Gründungsideen vergeben, die an deutschsprachigen Hochschulen entstanden sind. Die Ideen sollten ein hohes Nutzungspotenzial für den Handel und die Konsumgüterindustrie besitzen. Mit dem Wissenschaftspreis zeichnen die EHI Stiftung und GS1 Germany seit 2008 den akademischen Nachwuchs, Lehrstühle und nun auch Start-ups für exzellente Arbeiten und Projekte aus.

Fotos zum Download:
http://www.gs1.de/wissenschaftspreis-2020-pressefotos

Presse und Kommunikation:
Julia Nüllen
+49 221 470-7972
j.nuellen@verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
https://www.gateway.uni-koeln.de
https://www.vytal.org

Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker MBA

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„Ein wahres Pitch-Feuerwerk“: Exzellenz Start-up Center des Gründungsservices GATEWAY startet

Studentisches Legaltec Start-up gewinnt ersten Gründungsideenwettbewerb

Die Expertenjury kürte die drei Gewinnerteams: Raketenstart (1. Platz), Peaunique ( 2. Platz) und Perception (Platz 3). Foto: Simon Hecht

Die Start-up-Zukunft ist digital, das zeigte der offizielle Kick-off des Exzellenz Start-up Centers (ESC) im Gründungsservice GATEWAY der Universität zu Köln (UzK) gestern (20. Januar) im RheinEnergieSTADION. Mit dem ersten studentischen Gründungsideenwettbewerb „Start-up your Idea“ der UzK feierte das ESC den Auftakt seiner fünfjährigen Förderphase. Den ersten Platz mit einem Preisgeld von 2.500 Euro holte das Team Raketenstart mit seiner auf künstlicher Intelligenz basierenden Onlineplattform, die eine digitale Rechtsabteilung für GründerInnen und Selbständige bietet. Den zweiten und dritten Platz von insgesamt fünf Finalisten belegten die Teams von Peaunique und Perception. Sie erhielten jeweils 1.500 Euro und 1.000 Euro Preisgeld für die Erfindung eines smarten Hautcreme-Mischsystems im Tiegel und einem Geschäftsmodell, mit dem Menschen mit Sehbehinderung zu Masseuren ausbildet werden.

Besonders überzeugte jedoch Gründerin Madeleine Heuts vom Start-up Raketenstart die Expertenjury während der Pitch-Runde, in der die Teams ihre Geschäftsidee in nur wenigen Minuten vorstellten. „Raketenstart hat ein wahres Pitch-Feuerwerk abgelegt und auf jede noch so schwierige Frage der Jury kompetent geantwortet“, lobte Jurymitglied und ESC-Vorstand Prof. Dr. Christian Schwens das Team.

„Der Abend bestätigt, dass an der Uni Köln ein enormes Kreativpotenzial und Begeisterung für Gründungen und Start-up-Kultur liegen“, sagte Marc Kley Geschäftsführer des ESC im GATEWAY. „Genau das möchten wir mit dem Exzellenz Start-up Center fördern und Studierende wie WissenschaftlerInnen dazu ermutigen, unternehmerisches Denken für ihren eigenen Berufsweg einzusetzen und in ihre Ideen und Forschungen zu investieren.“

Kick-off Exzellenz Start-up Center GATEWAY x Gründungsideenwettbewerb "Start up your Idea"

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Insgesamt überwogen unter den fünf Finalistenteams Geschäftsideen mit KI-Technologien und digitalen Methoden. So präsentierten die Teams von Ψµ AI – Influencer Matching (gesprochen psi mü AI) und Vinum Divitiae jeweils Influencer-Vermittlung mithilfe künstlicher Intelligenz und einen Online-Wein Brokerage Service.  

Mit dem Gründungsideen-Wettbewerb „Start up your Idea“ der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät an der UzK geht das Exzellenz Start-up Center im GATEWAY einen ersten Schritt in seinem breit angelegten Förderprogramm, die Anzahl der wissens- und technologiebasierten Gründungen an der Universität zu erhöhen und die fachliche Diversität der Gründungsprojekte zu steigern. Dazu werden in sogenannten acht Arbeitspaketen Studierende und WissenschaftlerInnen frühzeitig innerhalb eines breiten Qualifizierungsprogramms für unternehmerisches Denken sensiblisiert und je nach Wissensstand oder Vorhaben bis hin zur Unternehmensgründung beraten und unterstützt.

Zu den Gewinnerteams:
1.    Platz mit 2.500 Euro
Raketenstart: Madeleine Heuts, Saskia Neuner, Laura Madeleine Brommer, Tobias Tenbrake, Kira Kossi, Nieki Hashemi, Ramin Karbalaie, Philipp Reinking
2.    Platz mit 1.500 Euro
Peaunique: Victoria Faber, Thomas Hodits & Stefan Bassler
3.    Platz mit 1.000 Euro
Perception: Catharina Brühl

Fotos: Simon Hecht

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Kick-off ESC GATEWAY x Preisverleihung „Start-up your idea“

Innovative Ideen legen den Grundstein für die dringenden Antworten unserer Zeit. Damit diese Ideen zu realen Projekten und Unternehmensgründungen werden können, braucht es Energie, Begeisterung, aber auch Förderung und ein optimales Umfeld zum Wachsen. Das Exzellenz Start-up Center des GATEWAY Gründungsservices baut all das in den nächsten fünf Jahren mit einer Förderung von rund 23 Millionen Euro (Wirtschaftsministerium NRW) an der Universität zu Köln aus. Den Startschuss zu diesem Großprojekt feiert das GATEWAY am 20. Januar 2020 ab 18 Uhr gemeinsam mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät im RheinEnergieSTADION.

Bucht Euer Ticket zum Kick-off Event und seid dabei!

Das gemeinsame Event stellt das Exzellenz Start-up Center und spannende Gründungsideen vor. Beim ersten Gründungsideenwettbewerb der Universität zu Köln präsentieren sich fünf Finalteams mit ihren innovativen Gründungsprojekten einer Expertenjury. Das Gewinnerteam erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Feiert mit uns die smarten Gründerteams und den Start des neuen Exzellenz Start-up Centers bei einem Get-Together im Anschluss und taucht ein ins Start-up-Ökosystem der Universität zu Köln.

Mehr zum Event

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Start-up-Region Köln stärken: Verbundprojekt von vier Kölner Hochschulen erhält vier Millionen Euro

Technische Hochschule Köln

Um studentische Gründerteams besser zu unterstützen und Köln zu einer der erfolgreichsten Start-up-Regionen in Deutschland zu machen, haben sich vier Kölner Hochschulen im Verbundvorhaben „Fit for Invest by hgnc“ zusammengeschlossen. Die TH Köln, die Universität zu Köln, die Deutsche Sporthochschule Köln und die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) arbeiten bereits im hochschulgründernetz cologne (hgnc) zusammen und weiten mit dem Verbundvorhaben nun das Unterstützungsangebot für Gründungswillige des hgnc an den Kölner Hochschulen deutlich aus. Das Projekt wird unter Federführung der TH Köln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Potentiale über vier Jahre mit rund vier Millionen Euro unterstützt.

„Köln ist einer der wirtschaftsstärksten und attraktivsten Standorte Deutschlands und hat bereits eine florierende Start-up- und Investorenszene. Zudem arbeiten und forschen in der hiesigen Hochschullandschaft mehr als 11.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es besteht ein studentisches Kreativpotential von mehr als 100.000 Studierenden“, erläutert Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln. Die Verankerung der Kölner Hochschulen im vielfältigen Start-up-Ökosystem der Region Köln sei bislang nur teilweise gelungen. „Das möchten wir mit dem Verbundvorhaben künftig ändern. Unser Ziel: Wir wollen maßgeblich dazu beitragen, dass sich die Region Köln neben Berlin und München in den Top 3 der attraktivsten und erfolgreichsten Start-up-Regionen in Deutschland etabliert“, so Becker weiter.

Gründungspotentiale erschließen
Basis einer attraktiven Gründungsregion sind ihre Start-ups. Darum werden die Verbundpartner Maßnahmen ergreifen, um auf Grundlage ihrer Forschungsergebnisse und ihres studentischen Kreativpotenzials mehr, wachstumsstärkere und erfolgreichere Ausgründungsvorhaben zu generieren.

„Wir freuen uns, in diesem einzigartigen Projekt der vier größten Kölner Hochschulen mitwirken zu können. Im Verbund der Kölner Hochschulen nimmt die RFH die Rolle der Schnittstelle zur Wirtschaft ein, um mit Wirtschaftspartnern neue anwendungsorientierte Ideen und Startup-Konzepte testen zu können. Mit dem Aufbau einer Open Innovation Plattform soll sowohl ein interdisziplinärer als auch ein verbundpartner-übergreifender Austausch mit Wirtschaftspartnern etabliert und daraus neue Geschäftsideen generiert werden“, betont Prof. Dr. Kai Buehler von der RFH.

„Der erfolgreiche gemeinsame Antrag mit dem Teilprojekt ‚Starting-up with Sport Sciences‘ gibt uns nun die Möglichkeit, noch stärker für das Thema Existenzgründung zu sensibilisieren und das Potenzial an der Deutschen Sporthochschule Köln für innovative Gründungen gezielt zu aktivieren. Um frühzeitig realistische Marktchancen für potentielle Gründungen einschätzen zu können, möchten wir verstärkt Partnerinnen und Partner aus dem Sportmarkt einbeziehen“, sagt Prof. Dr. Heiko Strüder, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln.

„Die Universität zu Köln freut sich, im Hochschulverbund den internationalen Aspekt des Vorhabens zu stärken. Das Teilprojekt „GATEWAY goes International“ fokussiert sich auf die Schaffung eines über die Hochschulgrenzen hinaus zugänglichen Qualifikations- und Netzwerksangebots, das gründungsinteressierte Studierende, Absolvent*innen und Wissenschaftler*innen fit für ein internationales Business macht. Dafür werden die UzK und ihr Exzellenz Start-up Center GATEWAY die Kooperationen mit ihrem weiten internationalen Netzwerk um den Entrepreneurship-Aspekt erweitern“, sagt Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel, Prorektor für Internationales der Universität zu Köln.

Finanzierung von Beginn an mitdenken
Kein Gründerteam kann ohne eine zuverlässige Finanzierung erfolgreich sein. Die TH Köln konzentriert sich in ihrem Teilprojekt daher auf die sogenannte „Investment Readiness“ und unterstützt die Jungunternehmerinnen und -unternehmer dabei, die Marktherausforderungen und Finanzierungsanforderungen von potenziellen Investoren bestmöglich zu erfüllen. Dazu sollen Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt werden, mit denen Gründerinnen und Gründer ihre Vorhaben bereits in der frühen Phase investitionsfähig strukturieren und gestalten können. Die Teams werden beim Einwerben von Kapital, Anschlussfinanzierungen, Ressourcen und Gewinnung von strategischen Partnern beraten.

hochschulgründernetz cologne als Gründungsmarke
Die vier Verbundpartner sind Gründungs- und Vorstandsmitglieder im hochschulgründernetz cologne (hgnc) e.V. Dieses unterstützt Gründungsinteressierte mit Seminaren und Workshops rund um das Thema Selbstständigkeit. In Einzelberatungen entwickelt des hgnc mit den Gründenden die Geschäftsidee, coacht bei der Erstellung des Businessplans und erörtert mögliche Finanzierungsoptionen für die Umsetzung des Geschäftsmodells.

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Köln erneut in den Top 10 der besten Gründerhochschulen Deutschlands

Universität zu Köln verbessert Platzierung im „Deutschen Startup Monitor 2019“ / Neues Exzellenz Start-up Center GATEWAY stellt Weichen für starke Gründungskultur

Bereits im zweiten Jahr in Folge gehört die Universität zu Köln zu den Top 10 der Gründungshochschulen Deutschlands. Den siebten Platz belegt die Uni Köln im „Deutschen Startup Monitor 2019“ (DSM) des „Bundesverbands Deutsche Startups e. V.“ Damit verbessert sie ihre Platzierung im Vergleich zum Vorjahr. Der Start-up-Monitor befragt knapp 2.000 Gründungsprojekte und liefert dadurch Erkenntnisse über das Start-up-Ökosystem in Deutschland. Die Studie wertet unter anderem aus, wie viele Gründerinnen und Gründer einen Hochschulabschluss absolviert haben und an welchen Hochschulen sie dies getan haben. Daraus bestimmt die Studie die Top 10.

Die Top-10-Platzierung zeigt, dass an der Universität zu Köln die Bereitschaft zum Unternehmertum unter Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kontinuierlich steigt. Und es soll noch besser werden: Damit zukünftig das unternehmerische Potenzial effektiv gefördert wird, hat die Universität das Exzellenz Start-up Center GATEWAY (ESC GATEWAY) seit dem 1. September 2019 eingerichtet. Mit einer Summe von rund 23 Millionen Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW das Vorhaben für fünf Jahre.

„Wir wollen in den kommenden Jahren die fachliche Vielfalt der Gründungsprojekte steigern und Studierende für unternehmerische Kompetenzen sensibilisieren“, sagt Marc Kley, Geschäftsführer des ESC GATEWAY. Dafür wird das ESC GATEWAY eine große Bandbreite an Maßnahmen umsetzen. Unter anderem mit der Etablierung acht neuer Professuren mit konkretem Bezug auf Data Science und Entrepreneurship, einem ausgebauten Beratungsangebot sowie Scouting nach Innovationen in verschiedenen Fachbereichen will das ESC GATEWAY Interesse und Mut für Unternehmertum an der Uni Köln fördern. „Vielen Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist oft nicht bewusst, dass eine Unternehmensgründung eine echte Karriereoption sein kann“, erklärt Marc Kley. „Das wollen wir ändern und dazu beitragen, dass Köln und die umliegende Region zum Innovationsstandort wird.“ Der DSM 2019 ist die inzwischen siebte Studie, die aus der seit 2013 jährlich durchgeführten Onlinebefragung von Start-ups in ganz Deutschland resultiert. Seit 2016 wird die Studie durch den Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet und durchgeführt. Unterstützt wird der DSM 2019 durch die Beratungsagentur „PricewaterhouseCoopers GmbH WPG“.

Pressekontakt:
Julia Nüllen
ESC GATEWAY
+49 221 470-7972
j.nuellen@verw.uni-koeln.de

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