Workshop: Design Thinking für Wissenschaftler*innen

Promovierende der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne wenden agile Methode auf ihre Forschungsfelder an

Im ersten Design Thinking Workshop für Wissenschaftler*innen an der Universität zu Köln des „GATEWAY Exzellenz Start-up Centers“ haben Promovierende der „a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne“ sich dem Experiment gestellt, ihre Forschungsfelder von einem neuen Blickwinkel aus zu betrachten. In dem zweitägigen Workshop sollten Ideen aus den Forschungsfeldern der Teilnehmenden entwickelt und ihre praxisrelevanten Potenziale herausgearbeitet werden.

Den Workshop konzipierten Transferscoutin des GATEWAY Dr. Anette Schöneck in Kooperation mit Prof. Dr. Holger Simon, Kunsthistoriker und Coach, exklusiv für das Graduiertenkolleg. Der Workshop war für die neun Teilnehmer*innen gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere: 

Sie wendeten erstmals die Methode „Design Thinking“ auf Fragestellungen ihrer Forschungsthemen an, und das komplett digital in einem Remote-Workshop-Szenario. Mit digitalen Kollaborationstools wie Web-Videokonferenzen und einem Online-White-Board-System konnten die Teilnehmenden die Methode des Design Thinking kennenlernen und direkt in Kleingruppen anwenden.

Visualisierung der digitalen kreativen Innovationsprozesse im Workshop „Design Thinking für Wissenschaftler*innen“ 

Design Thinking zählt zu den sogenannten agilen Methoden. Diese versuchen mit Hilfe von kollaborativen Strategien, flexibel und initiativ auf die immer komplexer werdenden Herausforderungen unserer digitalen Gesellschaft zu begegnen. Im Design Thinking werden genau genommen eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden miteinander verbunden, die den Menschen in den Vordergrund stellen. Viele dieser Ansätze stammen, wie der Name bereits verrät, aus dem Produktdesign und kombinieren Kreativtechniken ebenso wie eine faktenbasierte Vorgehensweise und iterative Entwicklungsprozesse, um konkrete Fragestellung zu beantworten. 

Dieses forschende Vorgehen eignet sich daher besonders, um wissenschaftliche Fragestellungen auf ihre Transferpotenziale und auf ihre gesellschaftliche Wirkung hin zu prüfen und so einen strukturierten Innovationsprozess zu schärfen und zu befördern.


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„Zwei Tage niedergeschlagen sein und dann nach kreativen Lösungen suchen“

Unsere Gründer Malte Hendricks und Tim Breker sprechen mit Andreas Klein darüber, wie ihre beiden GATEWAY-Start-ups mit der Corona-Pandemie umgehen und wie sie beschlossen haben, aus einer schwierigen Situation das Beste zu machen. Mit dem Know-How aus ihren Start-ups unterstützen sie Gastronomien und Dienstleister*innen in Deutschland darin, dass es auch nach Corona weitergehen kann.

Anmerkung: Das Interview wurde am 16. April 2020 von Andreas Klein und Julia Nüllen geführt und referenziert die am 20. April beginnenden bundesweiten Lockerungsmaßnahmen.

 

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„Es ist die Natur eines Start-ups, schnell neue Ideen umzusetzen“

Geschäftsführer Marc Kley über den Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie im Exzellenz Start-up Center

Die Corona-Pandemie verursacht in allen Lebensbereichen Situationen, auf die sich zuvor niemand einstellen konnte und wirft für viele die Frage auf: Wie geht es weiter? Auch das Exzellenz Start-up Center (ESC) der Uni Köln und seine Start-ups versuchen, Wege zu finden, mit den sich schnell ändernden Begebenheiten umzugehen. Marc Kley, Geschäftsführer des ESC, kennt die Start-up-Szene an der Uni Köln und in der Stadt seit vielen Jahren. Im Interview berichtet er, wie das neugegründete ESC mit dieser Krisensituation umgeht, was das Projekt trotz der Corona-Pandemie plant und wie die Start-ups des ESC in dieser Zeit arbeiten.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie das Exzellenz Start-up Center und wie unterstützt das ESC-Team Gründungs- und Transferinteressierte?

Wir müssen uns auf die neuen Bedingungen einstellen und mit der Ungewissheit der nächsten Monate umgehen lernen. Da geht es uns nicht anders als allen anderen auch. Allerdings haben wir sehr schnell unsere Beratungsangebote auf Telefon- und Videokonferenzen umgestellt, sodass es keine Ausfälle unserer Services gibt. Wir unterstützen unsere Start-ups in ihren Home-Office-Situationen nach Leibeskräften. Da sind besonders unsere Start-up-Coaches sehr aktiv. Sie stehen auch hier täglich im Austausch mit den Start-up-Teams und beantworten drängende Fragen, finden Lösungen und vermitteln Ansprechpartner*innen aus unserem Netzwerk. 

Ein gutes Netzwerk ist in diesen Zeiten sicherlich wichtiger denn je.

Es ist ein zentraler Aspekt unserer Arbeit, ein gutes Netzwerk zu schaffen, von dem unsere Start-ups profitieren können. Generell arbeiten wir mit unseren Partner*innen sehr eng zusammen. Das ist natürlich auch in Krisenzeiten ein großer Vorteil. Unsere Partner*innen wie die Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, die IHK, der Digitalhub Cologne oder die NRW Bank bemühen sich, mit uns zusammen unseren Start-ups schnell Unterstützung und Kontaktpartner*innen für konkrete Probleme zu finden. Generell erlebe ich das Kölner Ökosystem und das Netzwerk der Kölner Hochschulen, zum Beispiel im Rahmen des hochschulgründernetz cologne (hgnc), als sehr aktiv und lösungsorientiert in diesen Zeiten. 

Was können Hochschulen Gründungsinteressierten bieten – auch in diesen Zeiten?

Hochschulen als solches sind ein ideales Umfeld, da hier das wissenschaftliche Know-how liegt und viele Innovationen entstehen. Das schafft ein hervorragendes Milieu für wissensbasierte Gründungsideen. Gleichzeitig haben Gründungsinteressierte hier einen direkten Zugang zu Studierenden und Wissenschaftler*innen, die den Gründungsweg gerade gehen oder gegangen sind. Sie können sich bei ihnen Inspiration und Ratschläge für eigene Projekte holen. Gerade an der Uni Köln im Exzellenz Start-up Center schaffen wir diese Austauschplattform und ein Supportsystem. Studierende können Praktika bei unseren Start-ups machen oder als Mitarbeiter*in hineinwachsen. So erfahren sie hautnah gelebten Unternehmergeist und was es bedeutet, ein Start-up zu gründen.

An der Uni Köln ergänzen außerdem diverse studentische Initiativen wie der Entrepreneurs Club Cologne oder Enactus das Angebot. Hier bekommt man schnell Anschluss an eine vitale Community, die das Gründungsökosystem an der Uni bereichert.

Wie geht es den Start-ups des ESC zurzeit?

Unseren Start-ups geht es gut. Noch haben sie keine größeren Sorgen, sondern starten selbst eigene Aktionen, um anderen in dieser verunsichernden Zeit zu helfen. Unsere Start-ups LOLOCO und VYTAL haben beispielsweise Online-Initiativen ins Leben gerufen, um jeweils den deutschen Handel und die Gastronomie zu unterstützen. Es ist toll, zu sehen, wie unsere Start-ups ihr Know-how einsetzen, um in dieser Situation einen Beitrag zu leisten. Es gehört ja auch zur Natur eines Start-ups, schnell neue Ideen umzusetzen. Da werden zurzeit einige Projekte angestoßen, die in der Krise helfen sollen. Diese unterstützen wir natürlich als ESC auch sehr gerne.

Was ist für die nächsten Monate geplant?

Unabhängig von der Krise wollen wir unser Angebot, das wir mit dem GATEWAY Gründungsservice aufgebaut haben, erweitern und um diverse Bausteine ergänzen. Wir möchten an allen Stellen die Vernetzung und den Austausch stärken zwischen Wissenschaft, Industrie, unseren Start-ups und den Kölner Hochschulen, die im Gründungsbereich aktiv arbeiten.

Unser Beratungsangebot stärken wir bereits jetzt mit einem größeren Coaching-Team. Deshalb werden wir zukünftig auch individueller auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Start-ups eingehen können. Außerdem werden wir in den nächsten Monaten ein Accelerator-Programm neugestalten. Zudem erweitern wir unser Betreuungsprogramm und werden einen Alumni-Club für unsere Start-ups ins Leben rufen. 

Zurzeit sind Veranstaltung und Lehrangebote in Präsenz an der Universität zu Köln nicht möglich. Allerdings bereitet die Universität gerade ein digitales Semester vor. Wie geht das Exzellenz Start-up Center mit der vom Land verordneten Kontakteinschränkung um?

Wir haben umgehend unsere Beratungsangebote für Start-ups und für alle Gründungsinteressierte auf telefonische und digitale Beratungen eingerichtet. Außerdem arbeiten wir sowieso in unserem ESC-Programm am Thema „Digitalisierung“. Einerseits werden wir Lehrangebote zu Digitalisierungskompetenzen für Studierende und Wissenschaftler*innen schaffen. Dazu gehören beispielsweise Themen wie App-Entwicklung oder Prototypenbau. Andererseits wird ein digitales Lehrangebot zum Thema „Strategic Business Toolkit“ in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erarbeitet, um den Studierenden flächendeckend und in Ergänzung zum Curriculum unternehmerisches Denken und Handeln zu vermitteln. Weitere Seminare und Workshops werden online folgen, sollte die Lage so anhalten. Beispielsweise entwickeln wir zurzeit eine digitale Version eines Design Thinking Workshops für die Philosophische Fakultät, der ursprünglich natürlich als Präsenzformat geplant war.

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GATEWAY-Start-up VYTAL ist „Bestes Start-up 2020“

VYTAL erhält 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der EHI Stiftung / Neues Mehrwegboxen-System wird im Exzellenz Start-up Center GATEWAY entwickelt

VYTAL-Gründer Dr. Tim Breker (2.v.r.) und Sven Witthöft (r.) sind das „Beste Start-up 2020“. Mit dem Wissenschaftspreis des EHI erhalten sie eine einjährige Förderung. Foto: Wolter

Das Start-up-Projekt „VYTAL“ wurde von der EHI-Stiftung mit dem Wissenschaftspreis für Zukunftsthemen des Einzelhandels als „Bestes Start-up 2020“ ausgezeichnet. Die Gründer Dr. Tim Breker und Sven Witthöft entwickeln mit Unterstützung des Wirtschaftswissenschaftlers Professor Dr. Jan Recker im Exzellenz Start-up Center GATEWAY der Universität zu Köln elektronisch smarte Leihschüsseln für Take-away- und Delivery-Angebote. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Ein Jahr lang wird das Start-up innerhalb eines Programms aus Netzwerk-, Coaching-, Kommunikations- und Marketingaktivitäten von der EHI Stiftung gefördert. „Wir möchten als nächstes unser Mehrwegsystem händlerübergreifend in die Pilotphase bringen. Das Förderprogramm wird uns dabei sehr helfen, Kontakte zum Handel und Sichtbarkeit aufzubauen. Diese Auszeichnung ist eine große Chance für VYTAL“, sagt Gründer Tim Breker.

Wer schon einmal Essen bestellt hat, kennt die enorme Menge Verpackungsmüll, die zurückbleibt. Dieses Szenario inspirierte das Kölner Start-up dazu, Essensbestellungen nachhaltiger zu machen und auch hier dem Grundsatz „Mehrweg statt Einweg“ zu folgen.

Die Idee von VYTAL: Gastronomien, Kantinen und Supermärkte mit Gefäßen zu versorgen, in denen die Kundinnen und Kunden Lebensmittel transportieren können. Später können die Nutzerinnen und Nutzer die Gefäße wieder bei den teilnehmenden Einrichtungen abgeben, wo sie gereinigt und wiederverwendet werden. Dieses sogenannte „Packaging-as-a-Service-Modell“ (Verpackung als Service) ohne Pfand setzt auf Kreislaufökonomie und soll den Müll im Take-away-Geschäft reduzieren.

Elektronisch smarte Etiketten an den Mehrwegverpackungen erlauben es, die Abrechnung und Verteilung der Gefäße zu überblicken. Den Rückgabeprozess möchte VYTAL auf digitale Weise unterstützen: Die Mehrweggefäße sind über eine App mit den jeweiligen Kundenkonten verknüpft.

Die Gründer wollen mithilfe der App individuelle psychologische und ökonomische Anreize setzen, um die Nutzerinnen und Nutzer zu einer schnellen Rückgabe und einem nachhaltigen Verhalten anzuregen. Das Gründerteam wird im Aspekt des sogenannten „Eco-Nudgings“ durch Professor Dr. Jan Recker als Mentor unterstützt. Der Begriff Eco-Nudging beschreibt den Einsatz psychologischer Methoden, um Menschen zu motivieren, sich umweltbewusster zu entscheiden. „Die Gründer kombinieren Ansätze aus den Bereichen Gamification und Eco-Nudging, um eine Lösung anzubieten, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in nachhaltiger Weise ökologisch funktionieren kann“, erklärt Jan Recker. „Dadurch bieten sie einen innovativen, digital gestützten Ansatz für eine nachhaltigere Konsumgesellschaft.“

Der Preis für das beste Start-up 2020 wurde dieses Jahr erstmalig als Kategorie innerhalb des Wissenschaftspreises an Gründungsideen vergeben, die an deutschsprachigen Hochschulen entstanden sind. Die Ideen sollten ein hohes Nutzungspotenzial für den Handel und die Konsumgüterindustrie besitzen. Mit dem Wissenschaftspreis zeichnen die EHI Stiftung und GS1 Germany seit 2008 den akademischen Nachwuchs, Lehrstühle und nun auch Start-ups für exzellente Arbeiten und Projekte aus.

Fotos zum Download:
http://www.gs1.de/wissenschaftspreis-2020-pressefotos

Presse und Kommunikation:
Julia Nüllen
+49 221 470-7972
j.nuellen@verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
https://www.gateway.uni-koeln.de
https://www.vytal.org

Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker MBA

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Start-up-Region Köln stärken: Verbundprojekt von vier Kölner Hochschulen erhält vier Millionen Euro

Technische Hochschule Köln

Um studentische Gründerteams besser zu unterstützen und Köln zu einer der erfolgreichsten Start-up-Regionen in Deutschland zu machen, haben sich vier Kölner Hochschulen im Verbundvorhaben „Fit for Invest by hgnc“ zusammengeschlossen. Die TH Köln, die Universität zu Köln, die Deutsche Sporthochschule Köln und die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) arbeiten bereits im hochschulgründernetz cologne (hgnc) zusammen und weiten mit dem Verbundvorhaben nun das Unterstützungsangebot für Gründungswillige des hgnc an den Kölner Hochschulen deutlich aus. Das Projekt wird unter Federführung der TH Köln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Potentiale über vier Jahre mit rund vier Millionen Euro unterstützt.

„Köln ist einer der wirtschaftsstärksten und attraktivsten Standorte Deutschlands und hat bereits eine florierende Start-up- und Investorenszene. Zudem arbeiten und forschen in der hiesigen Hochschullandschaft mehr als 11.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es besteht ein studentisches Kreativpotential von mehr als 100.000 Studierenden“, erläutert Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln. Die Verankerung der Kölner Hochschulen im vielfältigen Start-up-Ökosystem der Region Köln sei bislang nur teilweise gelungen. „Das möchten wir mit dem Verbundvorhaben künftig ändern. Unser Ziel: Wir wollen maßgeblich dazu beitragen, dass sich die Region Köln neben Berlin und München in den Top 3 der attraktivsten und erfolgreichsten Start-up-Regionen in Deutschland etabliert“, so Becker weiter.

Gründungspotentiale erschließen
Basis einer attraktiven Gründungsregion sind ihre Start-ups. Darum werden die Verbundpartner Maßnahmen ergreifen, um auf Grundlage ihrer Forschungsergebnisse und ihres studentischen Kreativpotenzials mehr, wachstumsstärkere und erfolgreichere Ausgründungsvorhaben zu generieren.

„Wir freuen uns, in diesem einzigartigen Projekt der vier größten Kölner Hochschulen mitwirken zu können. Im Verbund der Kölner Hochschulen nimmt die RFH die Rolle der Schnittstelle zur Wirtschaft ein, um mit Wirtschaftspartnern neue anwendungsorientierte Ideen und Startup-Konzepte testen zu können. Mit dem Aufbau einer Open Innovation Plattform soll sowohl ein interdisziplinärer als auch ein verbundpartner-übergreifender Austausch mit Wirtschaftspartnern etabliert und daraus neue Geschäftsideen generiert werden“, betont Prof. Dr. Kai Buehler von der RFH.

„Der erfolgreiche gemeinsame Antrag mit dem Teilprojekt ‚Starting-up with Sport Sciences‘ gibt uns nun die Möglichkeit, noch stärker für das Thema Existenzgründung zu sensibilisieren und das Potenzial an der Deutschen Sporthochschule Köln für innovative Gründungen gezielt zu aktivieren. Um frühzeitig realistische Marktchancen für potentielle Gründungen einschätzen zu können, möchten wir verstärkt Partnerinnen und Partner aus dem Sportmarkt einbeziehen“, sagt Prof. Dr. Heiko Strüder, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln.

„Die Universität zu Köln freut sich, im Hochschulverbund den internationalen Aspekt des Vorhabens zu stärken. Das Teilprojekt „GATEWAY goes International“ fokussiert sich auf die Schaffung eines über die Hochschulgrenzen hinaus zugänglichen Qualifikations- und Netzwerksangebots, das gründungsinteressierte Studierende, Absolvent*innen und Wissenschaftler*innen fit für ein internationales Business macht. Dafür werden die UzK und ihr Exzellenz Start-up Center GATEWAY die Kooperationen mit ihrem weiten internationalen Netzwerk um den Entrepreneurship-Aspekt erweitern“, sagt Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel, Prorektor für Internationales der Universität zu Köln.

Finanzierung von Beginn an mitdenken
Kein Gründerteam kann ohne eine zuverlässige Finanzierung erfolgreich sein. Die TH Köln konzentriert sich in ihrem Teilprojekt daher auf die sogenannte „Investment Readiness“ und unterstützt die Jungunternehmerinnen und -unternehmer dabei, die Marktherausforderungen und Finanzierungsanforderungen von potenziellen Investoren bestmöglich zu erfüllen. Dazu sollen Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt werden, mit denen Gründerinnen und Gründer ihre Vorhaben bereits in der frühen Phase investitionsfähig strukturieren und gestalten können. Die Teams werden beim Einwerben von Kapital, Anschlussfinanzierungen, Ressourcen und Gewinnung von strategischen Partnern beraten.

hochschulgründernetz cologne als Gründungsmarke
Die vier Verbundpartner sind Gründungs- und Vorstandsmitglieder im hochschulgründernetz cologne (hgnc) e.V. Dieses unterstützt Gründungsinteressierte mit Seminaren und Workshops rund um das Thema Selbstständigkeit. In Einzelberatungen entwickelt des hgnc mit den Gründenden die Geschäftsidee, coacht bei der Erstellung des Businessplans und erörtert mögliche Finanzierungsoptionen für die Umsetzung des Geschäftsmodells.

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Köln erneut in den Top 10 der besten Gründerhochschulen Deutschlands

Universität zu Köln verbessert Platzierung im „Deutschen Startup Monitor 2019“ / Neues Exzellenz Start-up Center GATEWAY stellt Weichen für starke Gründungskultur

Bereits im zweiten Jahr in Folge gehört die Universität zu Köln zu den Top 10 der Gründungshochschulen Deutschlands. Den siebten Platz belegt die Uni Köln im „Deutschen Startup Monitor 2019“ (DSM) des „Bundesverbands Deutsche Startups e. V.“ Damit verbessert sie ihre Platzierung im Vergleich zum Vorjahr. Der Start-up-Monitor befragt knapp 2.000 Gründungsprojekte und liefert dadurch Erkenntnisse über das Start-up-Ökosystem in Deutschland. Die Studie wertet unter anderem aus, wie viele Gründerinnen und Gründer einen Hochschulabschluss absolviert haben und an welchen Hochschulen sie dies getan haben. Daraus bestimmt die Studie die Top 10.

Die Top-10-Platzierung zeigt, dass an der Universität zu Köln die Bereitschaft zum Unternehmertum unter Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kontinuierlich steigt. Und es soll noch besser werden: Damit zukünftig das unternehmerische Potenzial effektiv gefördert wird, hat die Universität das Exzellenz Start-up Center GATEWAY (ESC GATEWAY) seit dem 1. September 2019 eingerichtet. Mit einer Summe von rund 23 Millionen Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW das Vorhaben für fünf Jahre.

„Wir wollen in den kommenden Jahren die fachliche Vielfalt der Gründungsprojekte steigern und Studierende für unternehmerische Kompetenzen sensibilisieren“, sagt Marc Kley, Geschäftsführer des ESC GATEWAY. Dafür wird das ESC GATEWAY eine große Bandbreite an Maßnahmen umsetzen. Unter anderem mit der Etablierung acht neuer Professuren mit konkretem Bezug auf Data Science und Entrepreneurship, einem ausgebauten Beratungsangebot sowie Scouting nach Innovationen in verschiedenen Fachbereichen will das ESC GATEWAY Interesse und Mut für Unternehmertum an der Uni Köln fördern. „Vielen Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist oft nicht bewusst, dass eine Unternehmensgründung eine echte Karriereoption sein kann“, erklärt Marc Kley. „Das wollen wir ändern und dazu beitragen, dass Köln und die umliegende Region zum Innovationsstandort wird.“ Der DSM 2019 ist die inzwischen siebte Studie, die aus der seit 2013 jährlich durchgeführten Onlinebefragung von Start-ups in ganz Deutschland resultiert. Seit 2016 wird die Studie durch den Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet und durchgeführt. Unterstützt wird der DSM 2019 durch die Beratungsagentur „PricewaterhouseCoopers GmbH WPG“.

Pressekontakt:
Julia Nüllen
ESC GATEWAY
+49 221 470-7972
j.nuellen@verw.uni-koeln.de

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Hackathon Education

Let’s hack education! #hackedu20

Mit dem Hackathon Education veranstalten wir ein Hackathon-Wochenende, das Praktiker*innen, Lehrer*innen und Studierende aus den Bereichen Bildung, Design und Technologie in kreativer Atmosphäre zusammenbringt. Spielerisch und ideenreich sucht ihr gemeinsam nach Lösungen für Real-Life-Probleme in Schule oder Studium. Ziel dieses Coding-Skills-Wettbewerbs ist es, die Entwicklung von Future Skills in Schulen zu fördern, mit praxisnahen Konzepten, Projektideen oder ersten Mockups oder Prototypen.

Werdet zu Pionieren, die die Zukunft von Schule verändern! Ihr braucht dazu keine Coding-Skills oder technischen Vorkenntnisse mitzubringen. Wir suchen Lehramtsstudierende, Designer*innen, Programmierer*innen und Gründer*innen mit Erfindergeist und Freude am Experimentieren.

Wann? Freitag, 10.01.2019, 16:30 Uhr – Samstag, 11.01.2019, 19 Uhr

In den Räumen von World of VR werdet ihr euch in kleinen Teams auf das Brainstormen und Entwickeln eurer Ideen konzentrieren können. Unterstützt werdet ihr dabei von medienpädagogisch erfahrenen Coaches vom ZfL und Expert*innen wie Prof. André Bresges oder den Mitarbeiter*innen von World of VR. Überzeugt uns am Samstag mit euren Pitches und lasst euch zum Siegerteam ehren!

Der Hackathon Education wird veranstaltet vom Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) Köln, in Kooperation mit dem Digital Hub Cologne (DHC), dem Gateway – Gründungsservice der Universität Köln und World of VR (WOVR).

Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt. Wenn ihr mit dabei sein wollt, bewerbt euch schnell!

Weitere Infos und das Formular zur Anmeldung findet ihr hier.

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Ein Monat bei Gateway – Praktikumsbericht

Abwechslungsreich, dynamisch und interessant – genau mit diesen Worten würde ich mein einmonatiges Praktikum im GATEWAY bezeichnen.

Während meines Praktikums habe ich das GATEWAY-Team tatkräftig bei den unterschiedlichsten Aufgaben unterstützt. Egal ob es sich um alltägliche administrative Aufgaben, wie dem Mailverkehr, der Aktualisierung der Website oder der Vorbereitung der Veranstaltungsräume, gehandelt hat, im GATEWAY gibt es immer etwas zu tun und es wird nie langweilig.
Meine kreative Ader durfte ich im Rahmen der Vorbereitungen von Präsentationen und Infografiken ebenfalls unter Beweis stellen.

Neben der Unterstützung des GATEWAY-Teams hatte ich die Gelegenheit, die hier angesiedelten Startups besser kennenzulernen, um somit herauszufinden, was zukünftige Unternehmer*innen bewegt. In diesem Zusammenhang durfte ich Start-ups, wie Plastic2Beans oder dynAmaze, auch durch mein Feedback beraten.

Des Weiteren konnte ich im Rahmen meines Praktikums auch an verschiedenen Workshops, wie z.B. der Werkstatt des FCARR teilnehmen. Dort habe ich zusammen mit den anderen Startups Fachvorträgen zum Thema Gründung gelauscht.

Außerdem gab es auch coole Veranstaltungen, wie dem Falling Walls Lab Rhineland 2019, an der ich teilgenommen habe. Dort hatten junge Wissenschaftler*innen die Gelegenheit eine hochkarätige Jury von ihren innovativen Ideen zu überzeugen.

Da es sich beim GATEWAY um eine Institution der Universität zu Köln handelt, gab es im Praktikumsalltag immer wieder Schnittstellen zu anderen Dezernaten/Einrichtungen der UzK, die man aus dem studentischen Alltag gar nicht kennt. 

Ich bin dem GATEWAY-Team für seine Aufnahmebereitschaft mehr als dankbar. Ich hatte keine Schwierigkeiten mich in das Team zu integrieren und ich fühlte mich von Anfang an gut aufgenommen. Ich hoffe, dass zukünftige Praktikant*innen ähnlich schöne Erfahrungen sammeln werden.

Viele Grüße
Phillip

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Plastic2Beans gewinnen Cologne Innovation Award



Plastic2Beans als Sieger des Cologne Innovation Award
© Foto: Digital Hub Cologne / Simon Hecht

Köln, 19.09.2019. Im Rahmen des VisionAward_19 erhielt das Start-up Plastic2Beans den Cologne Innovation Award für das beste Geschäftsmodell. Austragungsort des VisionAward_19 war die Universität zu Köln. Das Publikum bestand aus Vertreter*innen der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Plastic2Beans konnte sich zuvor gegen 37 andere Unternehmen aus Köln und dem nahegelegenden Umland durchsetzen, die sich mit ihren innovativen Geschäftsmodellen ebenfalls auf den Preis beworben hatten. Neben Plastic2Beans erhielten auch sechs weitere Unternehmen einen Platz auf der Shortlist und wurden zum Finale in der Universität zu Köln eingeladen.

Bei Plastic2Beans handelt es sich um mehr als ein einfaches Start-up. Das Team sorgt für den Export hochwertiger Kunststoff-Regranulate und Mahlgüter nach Äthiopien und trägt mit einem Wissens- und Technologie-Transfer zu einem selbst-motivierten Aufbau der äthiopischen Recyclingwirtschaft bei. Den großen Fremdwährungsmangel in Äthiopien umgeht das Team, indem es mit den dort erwirtschafteten Einnahmen qualitativ hochwertigen und genussvollen Kaffee nach Deutschland importiert.

Der Cologne Innovation Award wurde mit Unterstützung der Stadt Köln, der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH und Startup.Cologne vom Digital Hub Cologne vergeben.

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