Öffentliche Fördermittel für GründerInnen aus der Wissenschaft

Wie finanziert man den Start in die Selbständigkeit? Hierfür gibt es viele Möglichkeiten: Ihr könnt bspw. Bootstrapping betreiben, Euch einen oder mehrere Investoren suchen, einen Kredit bei einer Bank aufnehmen. In jedem Fall solltet Ihr aber prüfen, ob für Euch öffentliche Fördergelder infrage kommen. Gerade innovative, technologie- und wissensbasierte Gründungsvorhaben haben gute Chancen, öffentliche Gelder einzuwerben. Wir stellen Euch fünf Förderprogramme vor, die für GründerInnen mit akademischem Hintergrund infrage kommen könnten.

 

EXIST-Gründerstipendium

Ihr seid Studierende, AbsolventInnen oder WissenschaftlerInnen aus einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung und habt eine innovative, technologieorientierte oder wissensbasierte Geschäftsidee? Prima! Sprecht uns an und lasst uns gemeinsam abklären, ob Ihr nicht einen Antrag auf das EXIST-Gründerstipendium stellen könnt. Wenn Euer Gründungsprojekt ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal aufweist und gute wirtschaftliche Erfolgsaussichten besitzt, stehen die Chancen sehr gut. Das Stipendium umfasst die Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts der GründerInnen, Sachausgaben und Coachingmittel. Wir haben ein kurzes Merkblatt für Euch vorbereitet, das ihr gerne herunterladen könnt. Ausführliche Informationen zum EXIST-Gründerstipendium findet Ihr unter www.exist.de.

 

 

EXIST-Forschungstransfer

Ihr seid ein Gründungsteam an einer Hochschule oder an einer Forschungseinrichtung und möchtet Eure aktuellen Forschungsergebnisse aus der akademischen Forschung in die Anwendung überführen und darauf basierend ein Unternehmen gründen? Super! Das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer unterstützt  bei der Gründungsvorbereitung und Umsetzung technisch besonders risikoreicher und aufwendiger Entwicklungsarbeiten. Lasst uns herausfinden, ob Ihr für dieses Förderprogramm infrage kommt. Über EXIST-Forschungstransfer können Personalausgaben / -kosten für maximal vier Personalstellen sowie Sachausgaben / -kosten finanziert werden. Wir haben ein kurzes Merkblatt für Euch vorbereitet, das ihr gerne herunterladen könnt. Ausführliche Informationen zum EXIST-Forschungsstransfer findet Ihr unter www.exist.de.

 

START-UP Hochschul-Ausgründungen NRW

http://www.ziel2-nrw.de/system/layout/bilder/mwme_Logo_rechts_oben.pngIhr seid ein Gründungsteam aus einer nordrhein-westfälischen Hochschule, das sich mit einer technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovation selbstständig machen möchte? Bietet Ihr vielleicht eine innovative, wissensintensive Dienstleistung an? Sehr gut! Sprecht uns an! Gemeinsam können wir prüfen, ob Ihr alle Voraussetzungen für dieses Förderprogramm erfüllt und eine Antragstellung sinnvoll ist. Das Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ stellt Mittel für Personalpauschalen, projektspezifische Sach- und Materialausgaben, Investitionen sowie Ausgaben für Fremdleistungen zur Verfügung. Wir haben ein kurzes Merkblatt für Euch vorbereitet, das Ihr gerne herunterladen könnt. Ausführliche Informationen findet Ihr unter www.ptj.de/hochschulausgruendung.

 

GO-Bio

http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Bilder/IBG/IBG-1/EN/Research_groups/senseup/gobio_bmbf.png?__blob=normalBio-Tech-GründerInnen aufgepasst. Habt Ihr schon von GO-Bio gehört? Dieser BMBF-Wettbewerb gibt jüngeren, in der Forschung bereits erfahrenen Wissenschaftlern die Möglichkeit, in Deutschland mit einer eigenen Arbeitsgruppe innovative Forschungsthemen aus dem Gebiet der Biowissenschaften weiterzuentwickeln und zielgerichtet einer wirtschaftlichen Verwertung zuzuführen. Im Rahmen der Förderung soll das Anwendungspotenzial der Entwicklung herausgearbeitet, technologisch validiert und die kommerzielle Verwertung prioritär mit dem Ziel der Gründung eines Bio-Tech-Unternehmens vorbereitet werden. Wir haben ein kurzes Merkblatt für Euch vorbereitet, das ihr gerne herunterladen könnt. Ausführliche Informationen zu Go-Bio findet Ihr unter www.ptj.de/go-bio

 

VIP+

http://www.popakademie.de/hochschule/gremien-partner/kooperationspartner-1/BMBF.svg.png„Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+“ ist eine themenoffene Fördermaßnahme und richtet sich an ForscherInnen aus Hochschulen, aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die von Bund und Ländern gemeinsam finanziert werden, sowie aus Bundeseinrichtungen mit FuE-Aufgaben. Das Förderprogramm VIP+ unterstützt WissenschaftlerInnen dabei, das Innovationspotenzial von Forschungsergebnissen zu prüfen und nachzuweisen sowie mögliche Anwendungsbereiche zu erschließen. Diese Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden mit bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert. Wir haben ein kurzes Merkblatt für Euch vorbereitet, das ihr gerne herunterladen könnt. Ausführliche Informationen zu VIP+ findet Ihr unter www.bmbf.de.

 

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